Fragen zum Honorar- meine Rechnungsstellung

Grundsätzlich sollten Sie keine Schwarzarbeit begünstigen. Der Ärger mit dem Finanzamt ist noch das kleinere Risiko. Denken Sie an einen Unfall, bedenken Sie, dass Sie keinerlei rechtliche Handhabe gegenüber Ihrem Dienstleister/ Dienstleisterin haben, wenn es einmal zu Problemen kommt.

Sie sind ein Haushalt und wollen keine Hilfe fest anstellen? Dann empfiehlt sich eine ganz normale Rechnungsstellung an eine Dienstleistungsfirma.

Natürlich hat diese Firma einen Gewerbeschein und führt korrekt Steuern ab. Bitte achten Sie darauf, um nicht in den Verdacht zu geraten, Steuerhinterziehung zu begünstigen.

Arbeit auf Rechnung ist dann von Vorteil, wenn Sie weder für Krankheit, Urlaub oder Ausfälle auf Ihrer Seite weiterzahlen möchten- wie im Urlaub oder bei anderer längerer Abwesenheit.

So vereinbaren Sie zum Beispiel mit mir den Rahmen der Tätigkeiten: den Umfang der Arbeit, die regelmäßige Zeitdauer, auch dass vielleicht unplanmäßige Situationen einmal Extraleistungen erfordern.(Fenster putzen im Frühjahr?)

Denkbar ist ja auch, daß Sie eine einmalige Grundreinigung beauftragen wollen oder eben immer einmal wieder nach Bedarf Hilfe anfordern.

Sie erhalten danach eine Rechnung mit ausgewiesener Mehrwertsteuer. Gut für Sie:

Sie können diese Rechnung als haushaltsnahe Dienstleistung bei Ihrer Steuererklärung geltend machen. Das geht nur per Rechnung- bar gezahlt wird vom Finanzamt nicht akzeptiert.